Termin-Hinweis vom 11.06.2018

Deutschland_Kurdistan: Heimat ist [k]ein Ort

Einladung zu Filmvorführung und Podiumsgespräch

26.05.2018 | 18:00 - 19:30

„Heimat“ – das ist ein Gefühl, ein Geruch oder Ge­schmack, das sind Menschen, Häuser, Städte und Länder. „Heimat“ kann Vieles sein und die Bedeu­tung des Wortes unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Manchmal gibt es auch mehr als nur eine Heimat, doch immer sind Heimat und Identität eng miteinander verwoben.

Verbunden mit Deutschland und Kurdistan, sind die Heimat[en] der TeilnehmerInnen unserer Ge­sprächsrunde geprägt von sehr unterschiedlichen Einflüssen, von Geschichten zweier Orte, von ge­fühlter und vermittelter Zugehörigkeit.

Vor dem Hintergrund, dass KurdInnen mit weit über einer Million Menschen eine der größten MigrantIn­nengruppen in Deutschland bilden und gleichzeitig so wenig über sie bekannt ist, möchten wir gemein­sam über das Gefühl der Zugehörigkeit, die Kon­struktion von Heimat[en] und ihren Einfluss auf die eigene Identität sprechen.

Eingeleitet wird das Gespräch durch einen kurzen Film zur Identitätsbildung kurdischer Jugendlicher in Deutschland, der im Rahmen des NAVEND-Projekts "MediaCoach" entstand. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Theaterstücks "Anziehungskräfte" des kurdischen Autors Mirza Metin statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird um 20.00 Uhr das Stück aufgeführt.

ORT
Theater im Ballsaal, Frongasse 9, 53121 Bonn

PROGRAMM
18.00 Uhr: Begrüßung, Dr. Awat Asadi (stv. Vorsitzender NAVEND – Zentrum für Kurdische Studien e.V.)
18.15 Uhr: Filmvorführung GRENZGÄNGER. Ein Porträt dreier junger KurdInnen in Deutschland
18.30 Uhr: Podiumsgespräch, PodiumsteilnehmerInnen: Besime Atasever (Dokumentarfilmerin), Prof. Dr. Cinur Ghaderi (Professorin für Psychologie), Helîm Yûsiv (Schriftsteller & Drehbuchautor), Diyar Agu (Jungpolitiker & Student)

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